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Reining
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Foto: SCREAMIN MEL
Swen Bücken Photography

Was ist Reining ?

Reining ist die Dressur im Western-Reitstil, geritten im Galopp. Die Elemente des Reiningsreitens stammen aus der Arbeitswelt des Cowboys in den grossen Rinderherden Nordamerikas und wurden im Laufe der Jahre zu einer höchst anspruchsvollen Reitsportdisziplin weiterentwickelt.

Eine Reiningprüfung besteht aus:

-     schnellen und langsamen Galoppzirkeln
-     fliegenden Galoppwechsel
-     Drehungen auf der Hinterhand (Spins)
-     Stopps (Sliding Stops)
-     Hinterhandwendungen (Rollbacks)
-     Rückwärts-Richten (Back up)

All diese Elemente erfordern ein sehr williges athletisches Pferd.
Dafür eignen sich die Quarter Horses und Paint Horses mit ihrer mittleren Grösse und ihrem muskulösen Körperbau natürlich am Besten. Es gibt aber auch Pferde anderer Rassen, wie zum Beispiel Haflinger, die sehr erfolgreich im Reiningsport laufen.
Die aufgezählten Elemente wiederholen sich in jeder Prüfung, sind jedoch unterschiedlich in der Abfolge angeordnet. Es gibt zehn verschiedene Pattern (Aufgaben), die im Regelbuch festgehalten sind und auf Turnieren ausgeschrieben werden.
Reining erinnert mit seiner Reitweise an die Herkunft dieses Reitsports, denn die Zügelführung ist in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel-, Schenkel- und Gewichtshilfen sowie durch die Stimme. Das Pferd soll sich willig führen lassen und die Hilfen kaum sichtbar sein.
Die Bewertung erfolgt nach einem standardisiertem Richtsystem. Jeder Reiter beginnt mit einem Punkteguthaben von 70 und bekommt je nach Ausführung der Aufgabe Plus- / Minuspunkte oder auch Strafpunkte.
Es werden unterschiedliche Klassen für Jugendliche, Amateure (Non-Pros) und Profireiter angeboten.

Nachfolgend ein Video, in dem herausragende Reining-Manöver gezeigt werden: